„Der HERR ist‘s, der mich richtet!“
Ach, wie häufig richten Menschen über Menschen, fraglos, ob sie es auch dürften, da sie doch gleichermaßen aus des Schöpfers Macht geboren sind. Merkt nur auf, ihr Heutigen: auch die Alten, vor der Zeit des Herrn, zumal, nachdem Gott als Heiland abermals Sein Wort verkündet hatte, da wurde streng gerichtet, bis zum martervollen Tod. Der große Zeuge hat jedoch bekannt:
„Ob des Evangeliums willen bin ich mir keiner Schuld bewußt, daß mich die Welt-Großen richten dürften; doch bin ich darin nicht gerecht, sondern eben das: Der HERR richtet mich!“ Wie? ‚Ich habe euch des Vaters Willen kundgetan, was Sein heiliges Gericht bedeutet; und daß ihr‘s nicht vergeßt, bei euren Nächsten und den Armen anzuwenden: Niemals richtet GOTT zum Tode, nicht zu einer ewigen Verdammnis, wie die Unklugen es bekunden. ER richtet auch die ärmste Seele auf, ER richtet sie gerade, ER richtet alle Kinder heim ins Vaterhaus!‘ Wollt ihr alle dahin kommen, so nehmet im Gebet auch alle anderen mit.
NEUOFFENBARUNG