„So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen erst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen. Denn solches ist gut und angenehm vor GOTT, unserem HEILAND!“
Auch im Lichte kann man traurig sein, weil in der Materie wenig Leute darauf achten: einer tue dem anderen Gutes, wie man es für sich selber wünscht. Wie sieht es aus? Gehn die Kinder dieser Welt, die Weltlichen, den armen Weg, von dem sie meinen, für sie wäre alles da, für die andern nichts, so sind deren Seelen zu bedenken. Doch bei denen, die sich gläubig wähnen — ?
Da gibt‘s Haß und Streit, da wird wie oft versehen, was der alte Zeuge mahnt. O ja, Bitten hat man derer viele, und Gebete werden wohl gehalten, die freilich manchmal billig sind. Bei Fürbitten sieht‘s schon mager aus, und das Danken wird zumeist vergessen. Sobald man etwas hat, ist man froh; der ‚Geber aller guten Gaben‘ wartet leider auf die Danksagung, die IHM gebührt!
Meine lieben Erdenfreunde, tuet nie desgleichen.
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