„Alle Schrift, von GOTT eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, daß ein Mensch sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt!“
Ein vierfacher Hinweis ist für das gegeben, was Gott den Kindern offenbart. Bezieht es sich besonders auf die Menschen, die Materie, so um des Mithilfsweges, daß durch ihn das ‚freie Soll‘ dem Vater darzubringen sei.
Nun sind‘s zwei gute und zwei schwere Dinge. Der Mensch greift nach dem Leichten rasch, hier die Lehre und die Besserung gemeint. Eine Strafe, die wenn nötig Gott ergehen läßt, ist der Ausdruck Seiner ‚milden Gnade‘, worin auch die Züchtigung enthalten ist.
Ernstlich straft der Mensch sich selbst durch böses Tun; denn jede Tat hat ihre Folge. Ohne Abrechnung, worin die Züchtigung besteht, gibt es keinerlei Befreiung, von dem Fall, der Abkehr, wo man Gott in weite Ferne stellt. Ihr aber, meine Lieben, habt Gott vor Augen und im Herzen, dann führt Er euch ins Vaterhaus zurück.
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