„Wer da weiß, Gutes zu tun, und tut‘s nicht, dem ist‘s Sünde!“
Ein schweres Wort, nicht wahr? Es kann wie Felsen auf der Seele lasten. Leicht redet sich der Mensch heraus: ‚ . . . ich dachte, hab‘ es nicht bemerkt, meinte es ganz anders.‘ Was bedeuten solche ungereimte Reden? Seht in euren Seelenspiegel, liebe Erdenfreunde, und jeder muß bekennen, daß man sich vor GOTT verstecken wollte, so wie Adam hinter einem dunklen Baum.
Nicht allein, daß des Höchsten Auge einer jeden Seele Finsternis durchdringt und bleibt Ihm nichts verborgen — ER ruft die Kinder an: Kommt hervor, verlasset euer Versteck!
Nun, meine Schwestern und ihr Brüder, denen ich die Worte bringen darf, ihr seid schon gut mit Gott verbunden, ihr wollt euch nicht verbergen, und viele unter euch tun Gutes, selbstlos und in Liebe. Gesegnet ist, der das WORT bewahrt, auch nicht minder alle, die kleine Gaben bringen können. Bei dem Vater gilt das Kleine wie das Große einerlei, wird es aus reinem Herzen hergegeben. O, seid immer fröhlich in der Gnade unseres Herrn!
NEUOFFENBARUNG