„Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist!“
Liebe Gotteskinder auf der Welt, kommt es bei euch, wenn es um das Materielle geht, nicht wie oft auf dieses ‚Wenn‘, auch oder auf ein ‚Aber‘ an?
O, da wird gefragt und emsig überlegt, ob und wie man dies und das erringen könnte. Gibt es so viel Bedenken, wenn es um GOTTES Sache geht?! Wird dabei um das Beste auch gefragt, daß man sich sorgt, was alles zu erreichen wäre?
Hier braucht das Licht euch nicht besonders zu belehren; denn wer ohne jederlei Beschönigung sich fragt und prüft, kommt leicht dahinter, wo es bei ihm fehlt und mangelt, nämlich am Gebet, an der Ernsthaftigkeit, an der nimmermüden Hingabe an den Vater, der euch doch alles gibt und schenkt.
Nicht zuletzt dabei bedacht: das Fürbittgebet für den Nächsten, der Hilfe braucht. Das Gebet steht zwar an erster Stelle; wo aber auch der ‚Hände Hilfe‘ mitzugeben wäre und nicht geschieht, was ist ein Gebet dann nütze!?
Wer die Mittel hat, eine Not zu lindern und kniet sich nieder, um nur zu beten, dessen Worte sind so faul, wie der Heiland dies vom Feigenbaume sprach. Wer jedoch an Gütern wenig oder nichts besitzt, dafür ernstlich fleht, des Gebet wird an des Vaters Thron getragen, von uns, eueren Lichtgeschwistern.
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