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„Wer überwindet, wird alles ererben…!“

„Wer überwindet, wird alles ererben, und ICH werde sein GOTT sein, und er wird Mein Sohn sein!“

Manch einer meint, hier sei der Heiland angesprochen worden, weil als Einzahl ‚Mein Sohn‘ steht, eben diese Überzeugung, Gott hätte diesen einen Sohn, gewiß den ‚eingeborenen‘ gemeint. Da sich die Gläubigen gleichfalls Gottes Kinder nennen, Seine Söhne und die Töchter, muß doch die Einzahl auf das ganze Volk entfallen, sonst ließen sich die Widersprüche nicht beseitigen.

Allein — bei dem Allmächtigen gibt es keinen Widerspruch, da ist alles Licht im Licht; und so kann ein jedes Kind, wenn es nur guten Willens lebt, sich zur ‚Sohnschaft‘ auch mit rechnen — aus Gnade, die Anteil der Barm herzigkeit des Vaters ist.

Freilich kommt das erste Erbgut jenen zu, die — wie gesagt — guten Willens sind, Gott lieben, dem Nächsten dienen, den Armen helfen. Darüber hinaus sollte jedoch niemand fragen, was dann das oder ein zweites Erbgut sei.

Solches werdet ihr erfahren, wenn sich jedem Heimkehrkind das Tor der Himmels-Heimat öffnet.

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