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c) Der angekündigte Sturz wird eingeleitet

c) Der angekündigte Sturz wird eingeleitet.

Kapitel 18    (Ps. 110, 5-6)

‚Darnach sah ich einen andern Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit.‘ Der erste der vier Herolde  tritt als Befehlsträger des dritten Gerichtsengels auf. Er erscheint im Gegensatz der bisherigen Engel in der Pracht Dessen, Der ihn sendet. Zudem kommt er nicht nur auf dem Weg des Euphrat, sondern fährt vom Himmel hernieder mit großer Schnelligkeit und unvorstellbarer Wahrhaftigkeit. Der Königsbote leitet tatmäßig den Sturz der Scharlach-Hure ein.

Eine große Macht = nicht nur die der Herolds, nein, tiefer ist der Machtteil SCHÖPFER, die erste UR-Herzkammer gemeint. Der Königsbote ist jedoch kein Grundträger dieser Schöpfermacht, sie wurde ihm nur aus dem Born der Bündnisgnade anvertraut, weil derart es ein abgeschwächtes Endgericht ergibt. Wirkte der Schöpfer in eigener Souveränität, wahrlich, der noch beachtliche Rest des Luzifer‘schen Linsengerichts würde statt Erlösung eine Auflösung erfahren.

Nur aus diesem Grunde darf der ‚andere Engel‘ den Schöpfermachtteil ‚haben’. Und deswegen fährt er vom Himmel mit große Macht, daß die Erde erleuchtet wird von seiner Klarheit. Erde = Menschen, die noch zur großen Stadt gehören; erleuchtet werden = lehren, die Macht und Herrlichkeit des Reiches anzuerkennen. Dieserhalb die Klarheit des Engels mit Selbstbetrug ist nichts mehr zu verdecken.

‚Er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große, und eine Behausung der Teufel geworden und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel.‘ Im Gegensatz zum gleichen Ruf im Reich wird nun der wirkliche Sturz verkündet. Ist gefallen = anheimgefallen, lällig geworden. Das ‚ist’ übernimmt daher das Ganze bis zum restlosen Ende.

Die Vernichtung des einstigen Babels bedurfte keines himmlischen Aufwandes gegenüber dem Sturz der Babel-Hure. Also schrie er aus Macht = durchdringt Raum und Zeit; ferner = kraft des erhaltenen Auftrags. Dem Engel gilt: ‚Wohlauf wohlauf, ziehe Macht an, du Arm des Herrn!‘ (Jes. 51, 9). Hingegen mit großer Stimme = persönliche Fähigkeit, der Schöpfervertretung gerecht zu werden; und sprach = ausdrückliche Bestätigung des Auftrags.

Die Große Babylon = Finsternis, soweit sie noch zu keiner Umkehr kam; Behausung der Teufel geworden = gilt der Welt und ihrem engsten Umkreis, während andere Planeten, die auch zur Materie gehören, weit höher stehen. Teufel = gefallene Wesen und Menschen; Behausung = unguter Wohnort; Behältnis = die Erdmaterie hält sie gefangen; alle unreinen Geister = antigöttliche Intelligenzrichtungen; unreine und verhaßte Vögel =  die sich über Gottes Wort hinwegsetzen (fliegen), so als Ungläubige unrein vor Gott, als Masse verhaßt bei den Hohen.

‚Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust.‘ Der Zornwein bringt Täuschung und Vernebelung der Sinne; ihre Hurerei = Machteinfluß auf die Materieverhafteten. Es steht in unerhörter Machtanwendung Zorn wider Zorn !

Alle Heiden = Erdbodenleute, Höllenwesen; haben mit getrunken = von der Ich-Sucht betören lassen; die Könige auf Erden = Führende in weltlicher und geistiger Hinsicht; mit ihr Hurerei getrieben – allerlei  Dienste geleistet; die Kaufleute auf Lrden sind reich geworden = Konzerne, Hlandelshäuser, Einflußreiche in Politik, Zeitung, Film, usw. Außerdem von ihrer großen Wollust = vom irrsinnigen Trieb, das Irdische zu gewinnen, das Göttliche zu verwerfen.

Der Herold hat den eingeleiteten Sturz in himmlischer Weise dargetan. Und gibt es auch noch manches Zwischenbild, so hat das seine Wichtigkeit. Allein — das zeigt nicht der Herold an; der SCHÖPFER dirigiert diese Machtsinfonie. Das Dazwischen geschieht im Einfluß der Eigenschaften durch ihnen unterstellte Engel.

‚Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach:‘ Dem Seher entgeht nichts von all den Dingen, die um ihn her im Reich geschehen. Eine andere Stimme = ein zur Rechten des Herold und ihm direkt beigegebener Befehlsengel, der aus der großen Botschaft den Reichskindern auf Erden die Merkmale zu zeigen hat.

‚Gehet aus von ihr, Mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen.‘ Diese Botschaft des Allmächtigen gilt ausschließlich der Erde. Die andere Stimme ermittelt wörtlich, was Der All-Heilige UR auf und von Seinem erhabenen Stuhle aus zu sagen hat. Noch fehlt ja eine kleine Zeit, bevor der König kommt, weshalb Er auch nicht Selbst zur Erde spricht.

Nun der große Aufruf: Gehet aus von ihr, Mein Volk! Was für eine Aufforderung darin an jene: Verlaßt alles, verzichtet auf Ehren und auf Ämter; sucht nicht Reichtum, noch Besitz; bald ist es dahin! Habt nichts mehr von der Greuelstätte lieb, seid mit dem zufrieden, was die Allmacht euch beschert. Und ihr ruft am Ende jubelnd aus:

Welche Fülle hat der Vater uns gegeben!

Daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden = ihrer Bosheit; und nicht empfanget etwas von ihren Plagen = das Gericht als innere und äußere Last. Mancher meint, Gott wende alle Bürde von den Getreuen ab. Dazu sagt Paulus: ‚Sonst müßtet ihr die Welt räumen!‘ (1. Kor. 5, 9-13). Gerade über die Letzten vom (Reichs) Volk sollen die Kinder der verdorbenen Welt aus ihrem zweiten Tod gehoben werden. Bliebe Gottes Volk frei von aller Schicksalslast, — es würde mehr durch die Welt zu leiden haben, als vom Leiden mit und in dem großen Endschicksal.

‚Ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel.‘ Bis in den Himmel Zeit- und Raummaß der Materie fließen über. Zwischen Frevel und Himmel steht keinerlei Schranke mehr als Gnadenmaß. So muß Gott gedenken = eingedenk sein, daß die Zeit des Lohnes und der Befreiung der Getreuen nicht unerfüllt bleibt.

‚Bezahlt sie, wie sie bezahlt hat und macht‘s ihr zwiefältig nach ihren Werken; und in welchem Kelch sie eingeschenkt hat, schenket ihr zwiefältig ein.‘ Dieser Befehl hängt nicht mehr mit dem Ruf ans Volk zusammen. Spricht der All-Heilige dieses Wort? Nein insofern, als die himmlischen Reichskinder kraft ihres Mitopfers berechtigt sind, an die heilige Gerechtigkeit zu appellieren, doch auch an die GÜTE, daß das Gefallene wieder ‚aufgehoben‘ wird. Geheim ist es der Höchste Selbst, Der den Befehl erteilt; geschieht aber offensichtlich, durch den Befehlsengel, der den Reichsherold vertritt.

Ordnung und Wille fordern die übrigen fünf Grundlebensstrahlen auf: Bezahlet sie = nach der Macht unserer Souveränität; wie sie bezahlt hat = nach ihrer Willkür gehandelt; zwiefähig = geistig und irdisch. Dieses ‚Zweifache‘ stützt sich auf den Mißbrauch des goldenen Bechers. Denn in welchem Kelch sie eingeschenkt hat = es war kein alltäglicher Weinbecher, den die Scharlachhure nahm, sondern im Symbol der heilige Kelch, Sinnbild von JESU Heilslehre, GOTTES Opfer und Erlösung. Dafür wird ihr zwiefältig eingeschenkt =  zeitlich und jenseitig durch den ersten und zweiten Tod. So wird ein doppeltes Gericht gehalten (20, 6 u. 14).

‚Wieviel sie sich herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat, soviel schenkt ihr Qual und Leid ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen.‘ (Luk. 12, 19-20). Wahrhaftig, die heilige Barmherzigkeit brauchte ein ‚anderes Gesicht‘. Eine neue Schöpfung wird ihr ‚Recht‘ an den verdorbenen Seelen und — an den Verderbern leuchten lassen!

Sich herrlich gemacht = Herrschaft an sich gerissen; und Mut- willen gehabt in Willkür aufgebläht. Ihre Herrschaft und Willkür werden vergolten, mit Qual und Leid einschenken = die geistige und irdische Vergewaltigung erzeugen nagendes Cewissen, bittere Angst vor dem eigenen Untergang, ohne Mittel für sein Aufhalten zu finden.

In ihrem Herzen sprechen = bis zum letzten Termin des Unterganges freveln; ich sitze = habe eine feste Position, oft durch Verrat von Freund, Feind, Vaterland und Evangelium; als Königin = beherrsche meine Hörigen; bin keine Witwe = auf keinen angewiesen; Leid werde ich nicht sehen =  verschließt sich dem Leid der Leidenden.

‚Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen = Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, Der sie richten wird.‘ Dieser eine Tag hat keine vierundzwanzig Stunden (2. Pet. 3, 8); er kann allmähliches Erkennen sein, doch auch jähes, erschreckendes Erwachen. Ihre Plagen gestellte Hoffnungen und die geknüpften Verbindungen, politische Vorbereitungen, alles erfährt unaufhaltsame Vernichtung.

Tod = ohne Lebensinhalt; Leid = ohne wahre Existenz; Hunger = kein Welt- erst recht kein Geistbesitz; mit Feuer verbrannt = völliger Verlust. Das nun von GOTT aus! Er vertilgt, was Menschen sich nicht selbst ‚ersterben‘ können; denn stark ist Gott der Herr, Der sie richten wird = das Zentrum der Materie laut GOLGATHA Selbst gerichtet. Danach aber aufrichten, wie Sein Kreuz ‚aufgerichtet‘ ward; und zurechtrichten, wie Er durch die Auferstehung für alles Volk den Tod in Sein Schöpferleben ‚richtig‘ einbezieht!

‚Es werden sie beweinen und sie beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und Mutwillen getrieben haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand.‘ Zwei Gruppen mit je vier Arten sind im voraus zu erwähnen, dann läßt sich das Gesamtbild leichter lösen: Die Weltgruppe der genannten Könige, der Kaufleute (V. 11), Händler (V. 15) und Schiffsherren (V. 17); und die Geistgruppe der Himmel, Heiligen, Apostel und Propheten (V. 20).

Könige weinen und klagen = die Oberschicht versucht, sich hinter sogenanntes Gutes zu verbergen;  gehurt und Mutwillen getrieben = ohne echte Einsicht gehandelt; wenn sie sehen werden = an einem (ihrem) Tag erkennen; den Rauch von ihrem Brand = die Folgen ihrer Taten.

‚Werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, die große Stadt Babylon, die starke Stadt! In einer Stunde ist dein Gericht gekommen.‘ Von ferne stehen  = ohne Hilfsquellen; vor Furcht ihrer Qual = dem Ruin zitternd zusehen müssen; weh, weh was ist zu tun?; die große Stadt Babylon — alle geeinten konzerne (pp.); die starke Stadt = noch einmal aufstehen wider GOTT. Nun steht der starke Gott wider die starke Stadt! In einer Stunde = der Anbruch des Geschehens, keine längere Frist mehr wie die eines Tages.

‚Lnd die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen über sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird.‘ Kaufleute = alle nur materieller Arbeit Verhaftete, Börsen- und Industriegewaltige; weinen und Leid tragen = zornige Empörung, denn ihr Marktwesen, auch ihr Ideenmarkt, ist hinfällig geworden (A.G. 19, 23-28).

‚Die Ware des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen und köstliche Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechendes Holz und allerlei Gefäß von Elfenbein und allerlei Gefäß von köstlichem Holz und von Erz und von Eisen und von Marmor.‘ Hier kann sich einiges der Deutung wandeln, dahingehend, daß nun das Irdische krasser in den Vordergrund tritt. Trotzdem bleibt bis zuletzt der ‚Geist des Gerichts das Wichtigere. So auch hier.

Die zerstörten Waren des Goldes = Geldumlauf (ab der ersten Inflation); Silber = Versprechungen; Edelsteine = Stützpunkte; Perlen = Sitze; köstliche Leinwand = Lebensstandart; Purpur = reicher Besitz; Seide = Anwartschaft; Scharlach = Haftung; wohlriechende Holze = Kunst; allerlei Gefäß = gesammelte Erfahrung und zwar von Elfenbein = große Staatskunst; köstliches Holz -Wissenschaft (technischer Art); Erz = Völkervereinigungen; Eisen = Rüstung; Marmor = Sonderabkommen. Das betrifft hauptsächlich die Gewaltigen (unreine Geister V. 2). Nun aber kommt die Masse, und da heißt es:

‚Zimt, Räucherwerk, Salbe, Weihrauch, Öl, Semmelmehl, Weizen, Vieh, Schafe, Pferde, Wagen, Leiber und — Seelen der Menschen.‘ Jene Klage (Hes. 27) über das reiche Tyrus ist dazu eine Parallele, wie auch über Babylon (Jes. 13 u. 21; Jer. 50-51). Hier erfährt aber die gesamte babylonische Weltmenschheit ihren zweifachen Tod.

Zimt = Zufriedenheit, Rauchwerk = Opfer, Salbe gute Triebe; Weihrauch = Huldigung; Wein = Ethik; Öl = Nutzkraft; Semmelmehl = nötiger Besitz; Weizen = Fruchtbarkeit; Vieh = Nutzung; Schafe = Gutmütigkeit; Pferde = Kraft; Wagen = Dienstbarkeit; Leiber = Abhängigkeit. Doch die Seelen der Menschen sind der Gottesglaube; und der ist geraubt. An seiner Stelle steht Glaubenstötung, auch Versklavung (Vögel V. 2).

‚Das Obst, daran deine Seele Lust hatte, ist von dir gewichen, und alles, was völlig und herrlich war, ist von dir gewichen, du wirst solches nicht mehr finden.‘ Obst = allgemeine Fruchtbarkeit (Weizen, nur die der Menschen); daran deine Seele Lust hatte = mit allen Mitteln Schacher trieb; ist von dir gewichen = nunmehr ohne Erfolg; was völlig war = äußerlich täuschend Vollkommenheit; herrlich = hoch gesetzt. Das zweite ‚ist von dir gewichen‘ = der starke Gott hat es weggenommen. Darum: du wirst solches nicht mehr finden!

‚Die Händler solcher Ware, die von ihr sind reich geworden, werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual, weinen und klagen. Der dritten Kategorie ergeht es wie den zwei ersten, die als Häupterkönige gelten, während sie und die vierte die Hörnerkönige sind. * Händler = Wissenschaftler, die mit Erfindungen Wucher treiben in Verdienst oder Schädigung planetarischer Kräfte; solcher Ware = Möglichkeiten ‚reich‘ ausgenutzt; von ferne stehen = durch Spionage nimmer fähig, Unheil abzuwenden; von Furcht ihrer Qual = Gewissensbisse, Angst vor Untergang; weinen und klagen = vergeblicher Versuch, ihrer Todesgräbrei einen harmlosen Mantel umzuhängen.

‚Weh, weh, die große Stadt, die bekleidet war mit köstlicher Leinwand, Purpur, Scharlach und übergoldet war mit Gold, Edelgestein und Perlen.‘ Die große Stadt = feste Hoffnung; bekleidet = verhüllt; mit köstlicher Leinwand = sorgenfreies Leben; Purpur = Machteinfluß; und Scharlach = Lizenzen; übergoldet = trügerisches Tun; Gold = Blendwerk; Edelgestein = äußere Stellung; Perlen – Höflichkeit.

‚Denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum. Und alle Schiffsherren und der Haufe derer, die auf den Schiffen hantieren, und Schiffsleute, die auf dem Meer hantieren, standen von ferne.‘ Die eine Stunde ist zu V. 10 erläutert. Verwüstet = nutzlos geworden; solcher Reichtum = Anstrengung der Könige, Kaufleute, Händler (Politik, Arbeit, Wissenschaft) und Schiffsherren (Kunst) = die das Ganze auf einen Nenner bringen oder ausspielen, Kurs einhalten; der Haufe derer = Schiffsherrschaft zugehörig und zwar: auf den Schiffen = die freiwilligen Handlanger: auf dem Meer = mißbrauchte Unwissende; alle standen von ferne = können das Sinkende nicht mehr retten.

‚Schrieen, da sie den Rauch von ihrem Brande sahen und sprachen: Wer ist gleich der großen Stadt?‘ Rauch von ihrem Brande = furchtbare Folgen, in Verbindung mit der großen Stadt = wer hat so Großes getan wie wir? und gehen nun mit ihren Trümmern unter.

‚Sie warfen Staub auf ihre Häupter und schrieen, weinten, klagten und sprachen: Weh, weh, die große Stadt, in welcher reich geworden sind alle, die da Schiffe im Meer hatten, von ihrer Ware! denn in einer Stunde ist sie verwüstet.‘ Das dritte ‚Weh-weh‘ (V. 10, 16, 19), — alle drei veranlaßt durch die drei Gerichtsengel — (K. 14; V. 6, 8, 9) — faßt das Bisherige höchst gesteigert zusammen. Deshalb Staub auf ihre Häupter werfen = das wertlos Gewordene zusammenraffen, um es dem Richter zu zeigen und zu sagen: Wir wollten nur das Beste! **

Wieder ein Vierfaches, nämlich: schreien = gegenseitig ausspielen; weinen = sich rein waschen; klagen = GOTT beschuldigen; sprechen = ihre Unschuld beteuern; dazu große Stadt = ihr Betätigungsfeld wird ihr Schuldbeweis. Denn schuldig sind sie reich geworden an Schiffen im Meer = Macht durch Einfluß; von ihrer Ware = Macht durch Politik, Arbeit, Wissenschaft, Kunst. Nun passiert die eine Stunde! Damit ist die Einleitung und ein Teil vom Sturz geschehen.

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