So ein Mensch auf dieser Welt nur sehr wenig oder auch gar nichts zur Belebung und Bildung dessen, was seine Seele in ihrem Herzen verborgen trägt, getan hat, sondern alles nur auf den äußeren Verstand verwendete und diesen dann dazu benutzte, um auf wohl berechneten Wegen sich weltliche Schätze zu verschaffen und durch sie die feinsten, wohlschmeckendsten Genüsse zu bereiten, so ist, wenn dann solch eines Menschen Seele jenseits ankommt, ihre göttliche Lichtkammer verschlossen; das irdische Verstandeslicht aber bleibt wie die Galerie eines Bilderliebhabers in der Welt zurück, so dass eine solche Seele ganz finster in der Geisterwelt anlangt.
JL, Jenseits der Schwelle, S.105
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