Der römische Staatsmann Markus erklärt jüdischen Schriftgelehrten: „Dieser Jesus aus Nazareth, geboren zu Bethlehem nach jüdischer Rechnung im 4151. Jahre nach der Entstehung Adams, und zwar im Monat Januar am siebenten Tage in der Mitternacht, ist der leiblichen Geburt nach ein Jude. — Wir Römer haben schon seit langem Kunde von allem, was sich bei seiner Geburt und auch später mit Ihm Wunderbares zugetragen hat, und wir verloren Seine höchst denkwürdige Persönlichkeit niemals ganz aus den Augen; denn wir erhielten von Ihm Kunde durch Cyrenius und Kornelius. — Wir Heiden haben schon lange bei uns gedacht, daß hinter dem wunderbaren Nazaräer etwas höchst Außerordentliches verborgen sein müsse und daß Er gar der von den Propheten allen Menschen verheißene Messias sei. Nun aber sind wir davon fest überzeugt und fragen uns, was euch Juden hindert, diesen euren großen und endlos erhabenen Landsmann sogleich als den anzuerkennen, der Er ohne allen Zweifel ist?! Ist es nicht eine Ehre auch für euch, daß wir irdisch mächtigen Römer Ihn, der der leiblichen Geburt nach ein Jude ist, als einen Herrn und Meister über alle Herren der Welt anerkennen und preisen, wodurch wir denn auch treu, offen und wahr an den Tag legen, daß Er uns Römer im Geiste völlig besiegt hat, da es uns nur zum größten Ruhme gereicht, daß Er auch uns unter Sein allmächtiges, väterliches Zepter als Kinder aufgenommen hat?! Und ihr Juden haltet in eurem Hochmut und in eurer großen Blindheit nur Rat über Rat, wie ihr Ihn, den allmächtigen Herrn aller Herrlichkeit ergreifen und töten könntet?!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 86, 3-6]
Ein von Jesus geheilter und bekehrter römischer Oberrichter bekennt seinen ungläubigen Freunden im Heilbad des Markus: „Ich glaube, daß der Mensch, von dem ich zu euch geredet habe, der wahre Gott ist, von dem alle jüdischen Weisen geweissagt haben, daß Er in dieser Zeit als der Herr im Fleische zu den Menschen dieser Erde kommen und ihnen das wiedergeben werde, was sie durch ihre Trägheit, Weltliebe und Herrschsucht verloren haben. — Dieser Gottmensch ist nun da und lehrt und wirkt den alten Verheißungen völlig gemäß.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 3, 22-23]
Zeugnis der Brüder Jesu in Nazareth: Jesus tut wahrlich große Dinge, und Seine Lehre ist vollkommen wahr, rein und gut, aber wenn Er nicht mit Seiner göttlichen Kraft und Macht gegen die Templer zu Jerusalem auftritt, dann geht Er unter; denn ihre Gesinnung gegen Ihn und Seinen schon weit ausgebreiteten Anhang ist von der ungewöhnlich-bösesten Art! — Unter den Heiden hat Jesus wohl schon viele vollgläubig—beste Freunde und Anhänger, doch unter den Juden nur sehr wenige, und selbst diese halten Ihn zumeist für einen großen Propheten und wollen von einem Gottessohn nicht viel hören und wissen, obschon bei Ihm alles in Erfüllung ging, was die Propheten über Ihn geweissagt haben. — Bis jetzt hat Jesus sich wohl noch allenthalben zu behaupten und allen, die Ihn verfolgten, aufs kräftigste zu begegnen verstanden, und wir hoffen und glauben auch fest, daß Er dank Seiner göttlichen Natur, Wesenheit und Weisheit das begonnene Werk vollenden wird.“ —
[Ev. Bd. 10, Kap. 31, 3-6]
Nikodemus, ein oberster Schriftgelehrter der Juden, belehrt die Pharisäer: „Ich verweise euch auf das Beschneidungsprotokoll des Jahres der ersten Volksbeschreibung des Kaisers Augustus, und da werdet ihr finden, daß dieser nunmalige Galiläer nicht in Galiläa, sondern in Bethlehem, der alten Stadt Davids, geboren ist, und daß seine beiden Eltern in gerader Linie von David abstammen. — Es kann somit der von euch zitierte Ausspruch der Schrift: ‚Aus Galiläa steht kein Prophet auf!‘ bei diesem nunmehrigen Galiläer nicht in Anwendung gebracht werden!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 171, 4-5]
Zeugnis der bekehrten Samariterin Irhael vom Jakobsbrunnen: „Herr! Du bist mehr denn allein der verheißene Messias! Du warst es, der den Pharao züchtigte, die Israeliten aus Ägypten führte und ihnen vom hohen Sinai die Gesetze donnerte!“
[Ev. Bd. 1, Kap. 35, 2]
Des Mägdleins Jarah feuriges Bekenntnis nach großen Wundern und Belehrungen: „0 Herr, o mein Gott! Als ich Deine Herrlichkeit noch nicht kannte, liebte ich Dich wie einen vollkommensten Menschen. Ich ahnte in Dir wohl den reingöttlichen Geist, und mein Herz liebte diesen heiligsten Geist in Dir unaussprechlich, aber dennoch dachte ich mir Dich als einen Sohn des Allerhöchsten! Aber nun hat alles eine andere Gestalt angenommen! Du bist der Allerhöchste selbst! Außer Dir gibt es keinen Gott!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 144, 1-2]
Der römische Hüttenbewohner Markus erkennt den verheißenen Messias; er sagt: „Das ist der verheißene Messias, Jehovah selbst, die ewige Ursonne der Geister weit, der alle die vom Gotteslichte erfüllten Propheten als lichte Morgenwölkchen vorangegangen sind! Ihm dienen für uns unsichtbar zahllose Engelscharen, die von Ihm in jedem Augenblicke neue Befehle erhalten und sie mit Gedankenschnelle erfüllen an allen Enden der Welt. Und dieser Jehovah bleibt heute in unserer armen Hütte, Er, dem alle Himmel zu Gebote stehen!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 176, 1]
Lichtvolles Zeugnis des bekehrten Pharisäers Floran: „Jesus ist zwar ein Mensch wie wir, aber es ist in Seinem Wesen ein Etwas, das sich nur fühlen, nie aber mit Worten beschreiben läßt. So Er spricht, da klingt es, als gälte jegliches Wort für die ganze Ewigkeit. Man merkt es Seinem Worte an, daß es mit noch einem ‚Werde‘ eine Welt voll Wunder aus sich oder auch aus nichts augenblicklich hervorrufen könnte! — Jesus kann Seine Vollgöttlichkeit nicht verbergen, und wäre ich ohne alle früheren Vorbereitungen zu Ihm gekommen, so hätte ich Ihm auf der Stelle gesagt: ‚Du bist kein gewöhnlicher Mensch, in Deiner Brust muß die Fülle des göttlichen Urgeistes wohnen!‘.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 160, 2-3]
Jarah, das liebreiche Töchterchen Ebahls, darf mit geöffneten geistigen Augen in die Himmel Gottes sehen und bekundet: „Die großen Himmel sind angefüllt von Heeren der seligsten Engel. Aber die arme Jarah ist dennoch seliger! Denn der ewige Thron in der Mitte der endlos weiten Himmel, um den Scharen der Engel knien, ist leer; der darauf zu sitzen allein das ewige Recht hat, sitzt nun als Mensch hier bei der armen Jarah!
O lobet und preiset Ihn; denn Sein ist der ewige Thron aller göttlichen Macht und Herrlichkeit!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 115, 1]
Helles Traumerlebnis eines indojüdischen Mägdleins von dem neuen König der Juden und ihr erschütterndes Zeugnis über die Größe und Herrlichkeit der Gottheit in Jesus, das mit den Worten schließt: „Ich sah in großen Reihen Sonnen und Erden sonder Zahl und Maß vor Dir, o Herr, vorüberschweben und alle voll der herrlichsten Wesen unsresgleichen und auch anderer wunderbarster Dinge! Und wohin Du Dein Auge wandtest, in die Tiefen des endlosen Raumes, ersah ich alsbald neue, große, wundervollste Schöpfungen ins Dasein treten. O Herr, o Liebe, o Vater, Du nun mein König Jesus, wie endlos groß, mächtig und über alles heilig und herrlich bist Du in Dir selbst von Ewigkeit zu Ewigkeit! Dir ist ewig niemand gleich!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 106, 3 und 5, 107, 4-8]
Der römische Oberstatthalter Cyrenius zeugt über Jesus: „Jesus ist der allervollkommenste Mensch, der je diese Erde betreten hat. Er ist vom wahren Gottesgeiste ganz erfüllt, handelt und redet aus endloser, nie meßbarer Kraft und Allmacht Gottes.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 143, 12]
Der Jünger Johannes: „Gott selbst hat diesen Jesus erwählt zu Seiner leiblichen Wohnstätte! Das ist die große Gnade, die durch diesen Erwählten allen Völkern widerfährt. Das Menschliche, das du an Ihm siehst, ist gleichsam der Sohn Gottes, aber in Ihm wohnt des Geistes Gottes Fülle!“
[Ev. Bd. 4, Kap. 77, 6]
Zeugnis eines bekehrten heidnischen Stromräubers vor den ungläubigen Juden von Kapernaum: „Dieser Jesus ist der alleinige Träger desselben höchsten Geistes, welcher vor gar langen Zeiten den Himmel und diese Erde erschaffen hat. — Es wurde schon vor mehreren hundert Jahren von vielen Propheten vorhergesagt, wann, wo und wie Er, der Allmächtige selbst, aus Seinem höchsten Himmel als ein Mensch auf diese Erde darnieder kommen werde. Hier unter uns weilt nun dieser Erhabenste!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 140, 11-12]
Der Stadt- und Tempeloberste Nikodemus bezeugt von Jesus: „Herr und Meister von Ewigkeit, nun sehe ich in der Fülle ein, daß Du allein wahrhaft Christus, der Gesalbte Gottes bist, dessen Fülle in Dir wohnt! Denn so hat noch nie ein Prophet auf dieser Erde gelehrt!“
[Ev. Bd. 7, Kap. 57, 1]
Zwei erleuchtete Führer des Essäerordens über die Macht der Worte Jesu: „Herr, Deine heiligen Worte sind nicht gleich denen eines Menschen; Deine Worte sind alle durchaus Licht, Wärme und Leben! Wenn Du, o Herr, sprichst, so fühlen wir in uns ein neues Werden. Wir fühlen es auch lebendig in uns, daß Deine hier ausgesprochenen Worte nicht nur uns, sondern der ganzen Unendlichkeit gelten! — O so jauchze denn du Erde, die du aus den zahllosen Welten erkoren warst, daß der Herr der Ewigkeit mit Seinen Füßen deinen Boden betritt und Seine heiligste Stimme in deiner Luft ertönt!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 150, 9-10]
Volksstimme über die Lehrweise Jesu: „Wenn dieser noch recht junge Mann und Meister Jesus spricht, so ist es, als ob Gott selbst aus ihm spräche, und jedes Wort aus seinem Munde dringt zum Herzen wie ein alter, guter Wein und macht es fröhlich durch und durch.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 172, 12]
Von den Pharisäern wegen der mißlungenen Gefangennahme des Herrn zur Rechenschaft gezogen, antworten die Tempelknechte: „Höret, es hat noch nie ein Mensch so weise geredet, wie dieser Galiläer! Der muß wahrlich von Gottes Geist erfüllt sein!“ (Joh. 7, 46.) Danach werfen die Knechte den hohen Pharisäern ihre moseswidrige Lehrweise, die „für das dümmste Volk zu dumm sei“, und ihre falschen Wunder vor.
[Ev. Bd. 6, Kap. 170, 13-17]
Wohlwollendes Urteil einer Volksgruppe im Tempel über Jesus: „Er ist wahrlich ein großer Prophet, und es wundert uns sehr, daß die Pharisäer das nicht anerkennen. Er ist im höchsten Grade uneigennützig und vergilt gastfreie Aufnahme mit großen Wohltaten. Dazu ist er kein Kopfhänger und geht mit allen Menschen gleich freundlich um. Und wenn Er sagt: ‚Kommet alle zu Mir, die ihr mühselig und belastet seid, Ich will euch erquicken!‘, so müssen wir es Ihm glauben. Ein Mensch aber, der so weise und gut redet und handelt und so große Zeichen wirkt, ist doch wahrlich ein großer Prophet, komme Er her, von wannen Er wolle!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 196, 4-5]
Das Volk im Tempel über Jesus: „Dieser Jesus ist wahrlich mehr als ein Prophet; denn Er spricht wie ein selbstmächtiger Herr. Wäre Er nur ein Prophet, so würde Er nicht reden wie ein Herr voll der höchsten Macht aus Gott; denn wer da sagt: ‚Ich bin das Leben und die Auferstehung selbst, wer an Mich glaubt, der wird den Tod nicht sehen, fühlen und schmecken; denn er hat das Leben und die Auferstehung schon in sich!‘, — das kann außer Gott niemand von sich aussagen!“
[Ev. Bd. 7, Kap. 197, 11]
Der bekehrte und erleuchtete Römer Markus bezeugt: „Herr, Deine Worte sind keine Menschenworte, sondern Gottesworte, und diese gelten nicht nur uns, sondern auch der ganzen Unendlichkeit naturmäßig und geistig. Es ist ja die ganze Schöpfung von Ewigkeit her Dein Gedanke, Dein Wort und Dein Wille!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 60, 14]
Ein gottbegeisterter Bootsmann zu seinen Angehörigen, die ihn nach neuen Zeichen und Wundern Jesu fragen: „Was Zeichen, was Wunder! Des Herrn Wort und Lehre als die ewige, lichtvollste, lebendigste Wahrheit aus den Himmeln ist das größte Zeichen und Wunder! Denn so wie Er spricht und lehrt, hat noch nie ein Mensch vor Ihm geredet und gelehrt! Ich aber werde es mir zur Hauptaufgabe meines Lebens machen, Seine Ehre, Seine Göttlichkeit und Seinen wahrhaft heiligsten Namen vor aller Welt laut zu bekennen. Denn mich hat alle Furcht vor der Torheit und Bosheit der Weltmenschen verlassen!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 140, 5-6]
Robert Blum in der Paradiessphäre zu seinen Wiener Freunden: „Christus ist alles in allem! Er ist das ewige Alpha und Omega, der Erste und der Letzte! Er allein ist das Leben, die Wahrheit und der Weg — allen Wesen, Menschen, Geistern und Engeln! In Seinen Händen ruhen alle Himmel, alle Welten und alles, was auf und in ihnen ist, atmet, lebt, webt und strebt. Durch Ihn und durch Sein heiliges, ewiges Wort können wir Kinder Seines ewigen Vaterherzens werden und mit und in Ihm alles in allem sein. Ohne Ihn aber gibt es ewig kein Sein, kein Leben und somit auch keine Seligkeit!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 45, 8]
Der Wirt von Kana bezeugt vor persischen Kaufleuten: „Der von mir euch angeratene Arzt (Jesus) ist ein gar wundersam scharfsehender Mann, Er sieht in das Innerste der Menschen, erkennt sogar ihre geheimsten Gedanken und weiß es genau, wie jemandes Herz und Gemüt beschaffen ist. Er ist in Seinem Willen aber auch so mächtig, daß Ihm sogar alle Elemente und Kräfte der Natur gehorchen müssen!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 111,9]
Der Erzengel Michael, vom Herrn berufen, erscheint in der Gestalt Johannes des Täufers und zeugt über Jesus: „Sehet, Brüder, dies ist das Lamm, das die Sünden der Welt von euch hinwegnimmt und euch den Weg bahnt zum ewigen Leben! Glaubet an Ihn und liebet Ihn über alles; denn Er ist der urewige Anfang und das urewige Ende, der Erste und der Letzte, — außer Ihm gibt es keinen Gott!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 119, 6]
Ein begeisterter Samariter: »Freunde, das ist also der Herr selbst, als ein sichtbarer Mensch unter uns Menschen?! Welch ein himmlisch-sanftes Liebefeuer leuchtet aus Seinen Augen! Welch eine Weisheit strahlt von Seiner hohen Stirn, und welcher Worte muß sein herrlicher Mund fähig sein! Wenn man nur Seine erhabenst herrliche Menschengestalt mit rechter Aufmerksamkeit betrachtet, so kann man keinen Augenblick mehr darüber im Zweifel sein, daß in solch einer einmaligen, edelsten Menschenform ein Geist wohnt, dem alles möglich ist, was Er nur immer will!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 126, 1-2]
Zeugnis eines reichen, hilfesuchenden Juden über Jesus: „O Herr und Meister, Du bist wahrlich endlos gut und weise und bei all Deiner göttlichen Herrlichkeit unaussprechlich sanftmütig, demutsvoll herablassend und voll der größten Geduld! Das kräftigt unseren Glauben, daß Du wahrhaftig Derjenige bist, der uns durch den Mund der Propheten verheißen ward!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 206, 1]
Robert Blum im Jenseits zu Jesus: „O Herr, wie doch so über alle Begriffe gut, mild und herablassend bist Du! Du sprichst mit mir wahrlich nicht wie ein ewiger Herr der Unendlichkeit, sondern wie ein irdischer Freund zum anderen, und als oh Du im Ernste meines Rates bedürftest! Ja, das, das erst macht Dich noch unendlichmal größer in meinem Gemüte, als wenn Du ganze Heere neuer Welten und Himmel vor meinen Augen erschaffen würdest!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 52, 5]
Die erweckte Seele des Generals Max Olaf im Jenseits: „Der schlichte Mann in jener Gesellschaft (Jesus), der von nichts als Liebe spricht, scheint alles in allem zu sein. Er ordnet alles an. Er gebietet, und schon ist alles da, was Er will. Dabei ist aber Sein ganzes Benehmen ein so anspruchsloses und — man könnte sagen — rein himmlisch freundliches, daß ich ihn nur durchs Zusehen und Beobachten schon so liebgewonnen habe, daß ich zu ihm hineilen und ihn liebkosen möchte wie einen allerbesten Freund!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 74, 6-7]
Die im Jenseits geläuterte Barrikadenheldin und Dirne Helena sagt in fassungslosem Entzücken über Jesu unendliche Gnade, Liebe und Güte: „Ist es denn möglich, daß Du, o mein Gott und Herr, gar so unbegreiflich herablassend sein kannst?! Nein, das hätte ich auf der Welt mir nicht einmal zu denken getraut! Aber gar so gut, demütig und lieb bist Du!! — Nein, wer vor lauter Liebe zu Dir nicht vergeht, der ist gar kein Mensch!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 78, 20]
Ein im Jenseits zum Licht gelangter Prior bekennt: „Jesus, der Herr, ist noch derselbe unendlich liebevolle Freund, der zu allen spricht: ‚Kommet her zu Mir, die ihr mühselig und schwer beladen seid, Ich will euch alle erquicken!‘ Er ist noch derselbe Christus, der am Kreuz in sich selbst Seine Beleidiger, Seine Feinde und Peiniger entschuldigte und ihnen alles in der Fülle Seiner göttlichen Liebe vergab!“
[GS. Bd. 1, Kap. 97, 7-8]
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