Jesus im himmlischen Jerusalem über das Tragen und die Verwendung von Macht- und Würdezeichen durch die Engel: „Es gibt hier sehr verschiedenartige Verhältnisse und Aufgaben; oft die großartigsten Besuche aus zahllosen Weltgebieten und sehr viele Sendungen in verschiedene Welten und Sonnen, sowie in die zwei unermeßlichen unteren Himmel und ihre zahllosen Engelsvereine, ebenso Sendungen in die zahllosen Geisterregionen der Welten aller Art. Für solche Gelegenheiten müssen von hier abgesandte Engel mit Würdezeichen versehen sein und sie als Merkmal dafür tragen, daß sie selbst den mächtigsten Sieg über sich erfochten haben und nun mit Mir Herren sind über die ganze Unendlichkeit!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 287, 2]
Jesus erläutert eben vollendeten Engeln die Bedeutung ihrer himmlischen Würdezeichen: „Die Krone ist ein Zeichen, daß ihr der Seele nach, die nun euer geläuterter Leib ist, Meine Kinder — und dem Geiste nach, der aus Meinem Herzen stammt und Mein Ich in euch ist, Meine Brüder seid. Das Zepter zeigt an, daß ihr, da ihr Mein Ich in euch habt, mit Mir Regenten der Unendlichkeit seid für ewig! — Das Schwert aber ist ein Zeichen der Macht und Gewalt, die euch von Mir gegeben ist. — Und der Purpur endlich bezeuget, daß euer Äußerstes wie euer Innerstes pur Liebe ist, und daß ihr somit gleich Mir überall nur durch die Macht der Liebe alles ordnen und beherrschen wollet!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 287, 5]
Der Apostel Petrus im himmlischen Jerusalem: „Hier lernt man nie aus! Man bleibt ein Schüler in Ewigkeit. Denn unsere Vollendung besteht nur in der Liebe und in der Empfänglichkeit für die stets wachsende Gnade des Vaters. Aber im Wissen und im Erfahrungenmachen bleiben wir ewig Jünger des Herrn. — Nur der Herr ist allwissend; wir aber nur insoweit, als es der Herr will und für gut und zweckdienlich findet.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 288, 15]
Jesus zu dem neuen Himmelsbürger Robert Blum in der heiligen Gottesstadt Jerusalem: „Gegen Osten erschaust du eine endlos große Vorstadt, die voll ist von Gebäuden aller Art, wie sie auf allen Weltkörpern gang und gäbe sind. In dieser Vorstadt wirst du vollendete Geister aus allen Welten der Unendlichkeit antreffen, die ebenfalls überselig sind nach der Art ihrer Liebe und inneren Vollendung.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 291, 5]
Himmlisches, wundersamstes Festmahl Robert Blums und seiner Gesellschaft, sowie zahlreicher seligster Engel unter dem Vorsitz Jesu im ‚Hause des Herrn‘.
[Rbl. Bd. 2, Kap. 291, 7-12]
Himmlisches Tafelkonzert und seine tiefgreifende, erhabene Wirkung auf neu angekommene Himmelsbürger.
[Rbl. Bd. 2, Kap. 291, 13-15 und 17]
Auf die Frage eines schon auf Erden sehr musikverständigen neuen Himmelsbürgers nach dem jenseitigen Aufenthalt einstiger berühmter, irdischer Tonschöpfer wie Händel, Bach Gluck, Sahen, Mozart und Haydn, erwidert Jesus: „Wenn du in den ersten (untersten) und zweiten Himmel kommst, wo du ebenfalls die größten Herrlichkeiten antreffen wirst, da wirst du jene Geister auch finden!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 291, 18]
Jesus erklärt neuen, staunenden Zuhörern bei einem erhabenen Tischkonzert im himmlischen Jerusalem die ergreifende und erhebende Musik einer mächtigen Orgel, deren Tonverbindungen mannigfaltige, farbige, höchst erbauliche Bilder erzeugen.
[Rbl. Bd. 2, Kap. 292, 1-5]
Der Herr: „Es gibt am Firmament ein Sternbild, genannt ‚Der große Löwe‘. Diese Gestirnsgruppe ist der überaus lichte, nahezu endlos große Schöpfungsraum, der dazu bestimmt ist, zu einer seligsten Wohnstätte denen zu dienen, welche in der Liebe, Selbstverleugnung, Demut und Geduld bis ans Ende ihres Lebens beharren und gleich einem Löwen mutig um Meiner Liebe und Meines Namens willen mit aller Welt gekämpft haben. Der Hauptstern dieser Gestirnsgruppe (Regulus) ist der größte und herrlichste der ganzen Unendlichkeit. Es ist eine Mittelsonne aller Mittelsonnen (in der geistigen Welt die ‚Gnadensonne‘ genannt). — Im Vergleich zu dieser Sonne ist eure Sonne nur ein stockfinsteres Stäubchen. Denn höret: Dort bin Ich selbst zumeist wesenhaft zu Hause!“
[Hi. 2, S. 24, 8-11]
Jesus: „Je enger ein Menschengeist mit Meinem Geiste in Verbindung steht, desto freier ist er im Geiste und Willen, da Ich selbst die höchste und unbegrenzte Freiheit und Macht in Mir berge. Wer ganz eins ist mit Mir, der wird auch alles das vermögen, was Ich vermag! Welch größeren und seligeren Lebensvorteil aber kannst du dir wohl denken als den, mit Mir, mit Meinem Geiste vereint, gleich Mir allmachtsvoll und dabei doch vollkommen selbständig tätig zu sein?!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 217, 8-9]
Jesus: „Meine Kinder werden stets bei Mir sein und mit Mir wie aus einem Herzen denken, fühlen, wollen und handeln. Darin wird bestehen der endlos große Unterschied zwischen Meinen wahren Kindern und den mit Vernunft und Verstand begabten glückseligen Geschöpfen. Sehet euch daher wohl vor, daß ihr dereinst als Meine Kinder für tauglich und würdig befunden werdet!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 112, 10]
Jesus auf die Frage der Jünger nach ihrem himmlischen Lohn: „Ihr werdet dereinst in Meinen Himmeln mit Mir zum ewigen Wohle aller Menschen dieser Erde und auch der anderen Welten tätig sein, indem ihr als Schutzgeister die Menschen hier und auch jenseits bewachen, leiten und führen werdet. Denn nur in einer stets sich mehrenden Liebetätigkeit besteht das Himmelreich und die wachsende Seligkeit.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 259, 7-2]
Jesus über die ewige Tätigkeit Gottes und Seiner vollendeten Geister: „Denke dich selbst in ewig jugendlicher Kraft auf einer Welt unsterblich fortlebend! Wirst du einmal zu denken und zu wollen aufhören und ganz untätig werden oder nichts mehr genießen wollen? Sicher nicht, sondern du wirst stets tätiger werden, wirst aufs eifrigste bemüht sein, dir stets größere Annehmlichkeiten des Lebens zu bereiten; denn das wahre Leben der Liebe hat es in sich, daß es nimmer ruhen kann, sondern immer tätig sein muß, weil das Leben selbst eine dauernde Tätigkeit ist.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 226, 15]
Jesus: „Dereinst werden die Gott in der Liebe völlig ähnlich gewordenen Seelengeister auch die natürlichen Sonnen zur Leitung bekommen, was unendlich viel sagen will. Denn dadurch bekommen sie auch die Leitung über alle Erden, die um eine Sonne bahnen. Und den noch vollendeteren Kindern Gottes werden die Zentralsonnen zur Leitung übergeben, von denen die Leiter der kleineren Planetarsonnen ihre Weisungen bekommen. Aber um das sein zu können, muß man zuvor eine volle geistige Sonne in seinem Innern tragen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 228, 6]
Auf eine Frage der Jünger erklärt Jesus: „Ihr werdet aus den Himmeln die künftige Entwicklung auf Erden nicht nur klar sehen und hören, sondern ihr werdet die Hauptleiter zu allen Zeiten sein, — aber nicht nur auf der neuen Erde, sondern über den ganzen großen Schöpfungsmenschen, sowie auch über die endlos vielen Vereine der Himmel. Denn kein Mensch hat es je geschaut, noch gehört, und in keines Menschen Sinn ist es gekommen, was Gott denen bereitet hat, die Ihn wahrhaft lieben.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 49, 1-3]
Auf die Frage eines Wahrheitssuchers: ‚Worin besteht die Tätigkeit einer vollkommenen Seele im Jenseits? Wird auch dort gepflügt, gesät und geerntet des Lebensunterhaltes wegen?‘ antwortet Jesus: „Siehe, ohne die große Tätigkeit der Geister würde auf keiner Erde etwas entstehen! Die Menschen pflügen wohl die Erde und streuen den Samen in ihre Furchen; aber den Geistern obliegt es, das Keimen, Wachsen und Reifwerden der Frucht zu bewirken. Und du wirst daraus nun wohl erkennen, daß es besonders für die Geister höherer Art hier auf dieser Erde sowie auch auf allen anderen Weltkörpern viel zu schaffen und zu gestalten gibt. Mehr aber zu sorgen und zu tun ist für die rechte Seelenbildung und geistige Vervollkommnung der Menschen schon diesseits und um vieles mehr noch jenseits.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 143, 1-4]
Der Herr im Himmel zu erlösten Seelen: „Ein jeder von euch hat einen der herrlichen Paläste zu übernehmen und zu nehmen ein ihm wohlgefälliges Himmelsweib und hat dann als Herr eines solchen Gutes keine andere Verpflichtung, als fürs erste Mich als den Herrn und Vater ewig anzuerkennen und zu lieben und dann die nicht selten hier anlangenden armen Seelen aufzunehmen, zu bewirten, zu bekleiden und sie durch liebevolle Unterweisung Mir, dem Vater, näherzubringen.“
[GS. Bd. 1, Kap. 100, 5]
Jesus im Jenseits zu Robert Blum: „Du bist von nun an ein Hauptpfeiler eines neuen Engelvereins. Das ist ein Lohn, der allen jenen zuteil wird, die auf der Welt aus einem redlichen, guten Grunde in Meinem Weinberg gearbeitet haben!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 265, 20]
Jesus im himmlischen Jerusalem zu einer vollendeten Seele: „Es kommt niemand in Meinen höchsten Liebehimmel, der nicht seinen irdischen Weltwillen ganz aus sich hinausgeschafft und dafür auf ewig den Meinen in sich und sein ganzes Leben vollkommen aufgenommen hat.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 288, 1]
Auf die Frage des vollendeten Robert Blum: „Ich möchte nun die Arbeiter kennen, die einen so riesengroßen himmlischen Garten so gut bestellen im Namen des Herrn!“ erwiderte der Apostel Petrus: „Das alles tut der Herr selbst durch Seinen allmächtigen Willen. Er will es, und es ist da, was Er will! — Aber eine Weiterverpflanzung geschieht dann durch eigens dazu bestimmte Geister und Engel, denen die Befruchtung aller Weltkörper anvertraut ist.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 288, 11]
Der Apostel Petrus im himmlischen Jerusalem: „Von einer Einförmigkeit der Betätigung ist in den Himmeln nie die Rede. Überall herrscht die freieste, mannigfaltigste Abwechslung. Wozu jemand die meiste Lust hat, damit beschäftigt er sich, solange es ihm Freude und Seligkeit macht. Freut ihn dann eine Beschäftigung nicht mehr gar sehr, dann hat er sogleich eine große Auswahl vor sich und kann nehmen, was er nur immer will. Das wird doch der Freiheit in Übergenüge abgeben?!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 288, 12]
Der Apostel Petrus im himmlischen Jerusalem über die schnellste, gleichzeitige Verständigung der zahlreichen Engelsgeister im Hause des Herrn: „In jedem der zahllos vielen Gemächer dieses Hauses, und zwar in allen drei Hauptstockwerken, befindet sich eine sogenannte Weisungstafel. Auf dieser Tafel wird vom Herrn aus angezeigt, was da zu geschehen hat. Und jeder Bewohner richtet sich dann allerseligst darnach.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 288, 14; Kap. 292, 14]
Jesus auf die Frage eines neuen Himmelsbürgers nach der Bedeutung und Bestimmung der den freien Äther des Weltraumes durchschwebenden Engel: „Das sind in Arbeit stehende Engel dieses obersten Himmels. Sie stehen für die Erhaltung aller Welten und sind deren oberste Leiter und Führer. Siehe, solch ein munterer Engel ist nicht selten ein Herr und Regent eines ganzen Sonnengebietes. Um aber eine solche Regentschaft antreten zu können, muß er vorher sehr vieles kennenlernen und viele Schulen durchmachen.“ Rbl. Bd. 2, Kap. 295, 11
Jesus: „Ein jeder große Engel hat Millionen seliger Geister unter sich, die seinen Willen vollbringen, und er kann, so oft er will, hierher in diese heilige Stadt (hl. Jerusalem) kommen und von Mir selbst fernere Verhaltungsmaßregeln und dazu die nötigen Stärkungen empfangen.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 295, 15]
Jesus zu dem einstigen Bischof Martin in der geistigen Welt: „Ich selbst bin das Licht allenthalben! Das Licht ist Mein Gewand, weil die ewige, unermüdlichste Tätigkeit Mein Grundwesen ist. Wo eine große Tätigkeit herrscht, da ist auch viel Licht vorhanden; denn das Licht ist eine Erscheinung der Tätigkeit der Engel und besseren Menschengeister. Je höher in der Tätigkeit diese stehen, je größer ist auch ihr Licht.“
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