Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen
Flut bezeichnet die Überschwemmung des Bösen und Falschen. <HG 660>
Durch Flut werden nicht allein bezeichnet Versuchungen, die der Mensch der Kirche, die Noach genannt wird, aushalten mußte, bevor er wiedergeboren werden konnte, sondern es wird durch die Flut auch bezeichnet die Verödung derer, die nicht wiedergeboren werden konnten. Sowohl die Versuchungen als die Verödungen werden im Worte verglichen mit Wasserfluten oder Überschwemmungen, und so genannt. Daß sowohl die Versuchungen als die Verödungen im Wort mit Wasserfluten oder Überschwemmungen verglichen und so genannt werden, hat den Grund, weil sie sich ebenso verhalten; es sind böse Geister, die mit ihren Beredungen und falschen Grundsätzen, in denen sie sind, einfließen und ähnliche beim Menschen anregen; aber beim Menschen, der wiedergeboren wird, sind es Versuchungen, beim Menschen, der nicht wiedergeboren wird, sind es Verödungen. <HG 705>
Die Wasserflut bezeichnet die Versuchung in betreff des Verständigen. <HG 739> Flut bezeichnet eine Überschwemmung von Falschem, aber ohne Versuchung. <HG 787>
Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 207 →
NEUOFFENBARUNG