„Der HERR wird die Tränen von allen Augen abwischen und wird aufheben die Schmach Seines Volkes!“
Als das teure Wort den Menschen galt, dachte man ans weltliche Gefüge. Kurzsichtig bezieht der Mensch das Höchste auf die Umwelt seines kleinen Kreises, was rasch verweht, wie im Herbst das Laub verweht und ist nicht mehr da! O, anders gilt das Wort! Wie viele Engelstränen flossen, als die arme Tochter sich aus Gottes Gnadenhänden stahl, stehn an erster Stelle, die abzuwischen waren. Wurde hier vom ‚wird‘ gesprochen, so galt das wohl der Zeit, in der der Prophet das Heil verkünden durfte, hingewiesen aber auf das Opfer, das allein der Höchste darzubringen wußte: Sein GOLGATHA!
Von da an war die ‚Schmach Seines Kindervolkes aufgehoben‘, waren all die Tränen eingesammelt auf Seinem Hochaltar, im Feuer Seines Bundes und der Gnade! Dazu, liebe Menschenkinder, sollt ihr auch gehören, sollt euch einreihen lassen in die Schar des Lichtes und der Gottes-Herrlichkeit!
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