I.K.L. (v. 12.2.1894) — Ja, Mein Kind, Ich will deine Bitte erhören und will Mich der Kranken erbarmen, Ich will sie stärken und trösten und will ihr helfen. Du aber sollst in der Liebe tätig bleiben und sollst in der Fürbitte nicht laß werden, bis daß ihr Geist die nötige Kraft und Stärke besitzt, der drückenden Last sich zu entledigen.
Hier kann nur Fürbitte, vereinte Fürbitte aus reiner Liebe zu Mir, wirken. Alles andere ist vergeblich und befreit die Kranke nicht von ihrem Leiden.
Siehe, das ist nun deine Aufgabe, dich in der Fürbitte zu üben! Tue solches mit allem Fleiß, mit Ausdauer und aller Liebe deines Herzens, so wirst du bald den Segen an dir selbst verspüren, die Kranke aber wird Ruhe finden in ihrer Seele.
Glaube an Den, der da mächtig ist in den Schwachen und Unmündigen! Erkenne du immer mehr dein Nichts, auf daß Ich alles in allem werde in dir und Mein Geist in dir wirken kann! — Amen.
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