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Vom Leben mit und ohne Gott – 14. Weitere Worte zum Leben mit und ohne Gott

H I/4(4-5) — DER HERR: "Wenn jemand seine Liebe an die materielle Welt heftet, so wird seine Liebe durch die Macht des Todes erdrückt, und die Folge ist dann das Los der Materie oder der Tod. Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe mit der Liebe oder mit dem Leben allen Lebens und wird selber lebendig durch und durch."

H I/160(7) — DER HERR: "Dem Menschen tut nur eine Sorge not, und diese besteht darin, Gott, den heiligen Vater, zu suchen allzeit, nicht nur in der Not, sondern auch auf den liebegerechten Wegen! Und wer da Ihn als das allerhöchste Gut gefunden hat, der soll Ihm nicht sobald wieder den Rücken zukehren, sondern bei Ihm verbleiben, — sonst wird er allzeit seiner Ohnmacht gewahr werden schon auf dem halben Rückwege und erst durch bittere Erfahrungen erkennen müssen, wie gar nichts er ohne Mich vermag!"

H I/160(8-10) — DER HERR zu dem eigenwilligen Adam: "Wenn jemand Meinen Namen ruft, hat aber seinen Rücken Mir zugewendet, wahrlich, der wird nicht erhört so lange, bis er nicht Herz und Angesicht zu Mir gewendet hat! Doch merket euch: Es wird aber eine solche Umkehr allzeit auf eine heiße Probe gestellt werden, und es wird sich dann zeigen, wieviel des Ernstes im Herzen waltet; — denn da wird die Welt gewaltig toben um dich —, und es wird kein anderes Wort erhört denn allein das des Herzens. Verstehe es wohl und kehre Mir nimmer den Rücken, sondern laß dich überallhin von Mir geleiten und führen!"

GrEv IX/139(6-7) — DER HERR zu Judas Ischariot: "Wer es mit der Welt hält und sie liebt, der findet früher oder später sicher den Lohn, den die Welt für ihre Freunde stets in Bereitschaft hat: den Tod! — Mein Reich aber ist nicht von dieser Welt, und wer es mit Mir hält, dem wird das ewige Leben zum Lohne! Schreibe dir das in dein Weltherz!"

GrEv IX/149(16) — DER HERR: "Wer dieses Leibes Leben liebt der Welt wegen, der wird das Leben der Seele verlieren. Wer es aber nicht liebt um Meinetwillen, der wird es erhalten für ewig in Meinem Reiche!"

GrEv IX/118(24-25) — DER HERR zu einem verstockten Schriftgelehrten, der auf das leidensvolle Los vieler Gläubigen hinweist: "Mit dem Lebensglück der von Gott begeisterten Menschen sieht es immer am allerbesten aus; denn diese wissen es, warum sie in diese Welt gestellt sind, und wenn sie leiden, so wissen sie auch, warum. Sie haben keine Furcht vor dem Leibestode, weil sie das ewige Leben der Seele schon in aller Klarheit in sich haben und darin auch die Macht des Geistes Gottes. — Was hat dagegen ein in allen Weltwohlgenüssen schwelgender Mensch in sich? Wessen wird er am Ende inne? Des Todes, hinter dem sich ihm kein Leben zeigen will, — und Verzweiflung ist zuletzt sein Los!"

GrEv VIII/217(13-18) — Der erleuchtete Essäeroberste Roklus auf die Frage eines Griechen, was man tun solle, um die Hilfe Gottes zu erlangen: "Da heißt es, zuvor an diesen Gott lebendig im Herzen glauben, Seine Gebote unter allen Umständen halten, Ihn dann über alles lieben und seine Mitmenschen wie sich selbst! Wer das nicht tut, den erhört Gott nicht!

Ich und meine Brüder aber tun das und haben auch die untrüglichsten Beweise, daß unser allein wahrer Gott allzeit gerne unsere Bitten erhört, vorausgesetzt, daß wir Ihn nicht um Törichtes bitten. Darum wendet euch im Herzen gläubigst an unseren Gott wie an einen allerbesten Vater."

GrEv VIII/16(10-11) — DES HERRN Abschiedsworte an bekehrte indische Weise: "Der Vater ist gut und hat kein Wohlgefallen an den Leiden der Menschen. Aber Er hindert auch nicht, daß solche über die Menschen kommen, wenn sie aus lauter Weltsinn des Vaters vergessen, keinen Glauben haben und sich selbst in alles begeben, was ihnen Ungemach bereiten muß. Wandelt gleichfort auf den Wegen, die Ich euch treulich gezeigt habe, so werdet ihr wenig zu leiden haben, und euer Abgang von dieser Welt wird ein leichter sein."

H II/51(1-5) — DER HERR: "Wahrlich, Ich sage euch, wer Mir folgt, der wandelt einen rechten Weg und wird nicht irre werden auf dem Pfade des Lebens hin zum Leben. Wer aber mag ohne Licht wandeln auf einem Waldweg bei Nacht? Die Welt aber ist der Wald und der Menschen irdisches Leben der Weg, und die Zeit der Seelen im Körper ist die dichte Nacht. Ich aber bin ein wahrhaftes, untrügliches Licht und bin der Weg und das ewige Leben selbst."

GrEv IV/166(6) — DER HERR: "Wenn im Menschen alles himmlisch geworden ist, dann wird auch seine Umgebung himmlisch. Die Tage werden Himmelstage, und die Nacht wird zu einer Ruhe der Himmel, voll des herrlichsten Lichtes für des Menschen reine, mit ihrem Geiste vereinte Seele."

H III/10(9) — Der Erzengel Zuriel: "Unser Leben ist Gottes Leben, wir mögen leben, wann und wo wir wollen, — sobald wir den Grund des Lebens erschauen und begreifen, wenn wir unser Herz nach Gott gewendet haben, so leben wir schon ein vollkommenes Leben, ob noch im fleischlichen Leibe oder im reinen Geiste, da ist kein Unterschied!"

GS I/98(13) — DER HERR zu erlösten Seelen im Geisterreich: "Mit Mir vermöget ihr alles, ohne Mich aber nichts! So ist es bei Mir auch allzeit gut sein! Außer Mir aber gibt es nirgends ein Sein, das da wäre von Bestand; denn Ich allein bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Wer in Mir verbleibt durch die Liebe und Ich in ihm, der hat das Licht, die Wahrheit und das Leben!"

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